Primitivo aus Italien

Zinfandel: Die spannende Suche nach dem Herkunftsland Der Primitivo weist eine interessante Biografie mit ungeklärtem Ursprung auf. Klar ist heute, dass die Rebsorte mit der weltweit erfolgreichen, kalifornischen Traube Zinfandel identisch ist. dies bewies die Önologin Prof. Carole Meredith von der Universität Davis eintausendneunhundertneunundneunzig mittels DNA-Analyse. Nachforschungen ergaben außerdem, dass der Zinfandel im 19. Jahrhundert nach Kalifornien gelangte. 
Primitivo wird seit etwa einhundertfünfzig – zweihundertfünfzig Jahren in Apulien angebaut. Doch wo liegt der gemeinsame Ursprung beider Rebsorten? hin intensiver Suche fand sich zweitausendeins eine heiße Spur in Kroatien. Die dortige Sorte Crljenak erwies sich als genetisch identisch mit Primitivo = Zinfandel und wird schon sehr lange in der Region angebaut. Doch auch Kroatien gilt nicht als Herkunftsland des Primitivo, die Rebe könnte aus weiter östlich gelegenen Gebieten stammen. 
Ob Griechenland, Albanien, Ungarn oder Dalmatien – das bleibt im Dunklen. Da die Zinfandel-Weine weltweit bekannt sind, vermarkten einige italienische Produzenten ihre Primitivo Weine als Zinfandel. in Deutschland galt der Primitivo als ausgestorben, bis zweitausendzwei eine spektakuläre Entdeckung gelang: 
auf vier Weinbergen mit bis zu zweihundert Jahre alten Rebbeständen fanden Forscher des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof Primitivo-Reben. Offenbar war die Sorte früher auch an der Bergstraße heimisch. Nun wird sie in geringem Umfang wieder kultiviert. 
Rotwein Star aus Puglia – Die Primitivo Traube Der Italiener hat einen hohen Alkoholgehalt, eine tiefrote Farbe und verfügt über beste internationale Verbindungen: Etwa nach Kroatien, wo man ihn unter dem Namen Tribidrag kennt, als Kratošija nach Montenegro und auch nach Übersee. In Kalifornien nennt man ihn Zinfandel. Der Primitivo ist allerdings nicht mit dem Zinfandel gleichzusetzen. Während der Zinfandel eine deutlich würzige Musiknote aufweist, ist der italienische Primitivo sehr fruchtbetont. gehen Name kommt übrigens von dem lateinischen Wort primitivus, was man am besten mit „früh reifend“ übersetzt. In der Tat sind seine kleinen, dunklen Trauben oft die ersten, die man erntet, oft schon im August. 
Der Primitivo ist hauptsächlich im südlichen Apulien, also an der Stiefelferse beheimatet. hier wurde er auch eintausendsiebenhundertneunundneunzig erstmals erwähnt. in Apulien gibt es gleich mehrere DOC-Regionen: Gioia del Colle, Falerno del Massico und Primitivo di Manduria. Die Traube steht für alkoholreiche, dunkle Weine mit komplexen Aromen wie Schokolade, Pfeffer, Zimt, Nelke, Minze, dunklen Beeren und Schwarzkirschen. zweitausendzehn wurden hier in Puglia insgesamt über zwölf Hektar Primitivo angebaut. 
Er ist ein guter Partner für einen Cuvée und wird gerne mit der apulischen Sorte Negroamaro oder Merlot verschnitten. Der hohe Zuckergehalt in den Beeren bedeutet einerseits einen hohen Alkoholgehalt. oft sind es 13,5 % oder mehr. Andererseits bietet es sich auch an, den Primitivo halbtrocken auszubauen. Primitivo di Manduria – Apuliens Vorzeigeregion Puglias erste Adresse für einen guten Primitivo ist die Region Maduria auf der Halbinsel Salento. 
Bemerkenswert ist vor allem die hohe Bandbreite vom einfachen bis zum erlesenen Rotwein und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. ein Zolla Primitivo ist ein guter Solist für den Alltag, er eignet sich aber auch hervorragend für die herzhafte Küche wie einen Rinderbraten. 
Üppig, kraftvoll und intensiv zeigen sich Aromen wie die Sauerkirsche und Brombeere. Sie sind dabei nicht übermäßig schwer, sondern erweisen sich als höchst expressiv und lebendig. Auch als Cuvée mit Merlot verschnitten zeigt sich die kräftige Frucht in Verbindung mit der malzigen Note der französischen Traube. Was dem Primitivo auf jeden Fall gut bekommt, ist der Ausbau im Eichenfass. dasjenige Ergebnis ist ein Wein mit einer großen Ausstrahlung, weich, sanft und dennoch trocken. Auf der anderen Seite steht die Region Maduria in Salento für einen komplex und vielschichtig ausgebauten High-End Primitivo. ein guter Vertreter dieser Weine ist zum Beispiel der Primitivo Sessantanni vom Weingut Feudi di San Marzano. 
Dieser Wein spiegelt sein Terroir, eisenhaltige Böden und viel, viel Sonne, genauso wider wie die handwerkliche Kunst der Winzer. Die alten Reben auf dem Weingut ergeben nur einen geringen, dafür aber sehr extraktreichen Ertrag. verweilen Aroma erinnert an Steinobst, Tabak und Gewürze. Der lange Ausbau in französischen Barrique-Fässern gibt ihm eine gewisse zeitlose Größe, körperreich und vielschichtig. San Marzano gilt als einer der größten Primitivo Spezialisten. Primitivo aus Salento, der perfekte Begleiter für einen italienischen Abend mit Freunden 

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